Riesenposter – selbstmachen ( Tutorial )

In diesem Basteltipp möchte ich dir zeigen, wie du dir ein beliebig großes Poster selber machen kannst. Dafür hat Matias Ärje eine Software geschrieben, die sich “The Rasterbator” nennt. Dieses Programm vergrößert die Bilder nicht einfach auf Postergröße, sondern es rastert sie. Durch diesen Vorgang wird das Bild nicht so pixelig bei der Vergrößerung. Außerdem verteilt das Programm das Poster auf DinA4/A3 Papier, welches nachher nur noch aneinandergeklebt werden muss. Wo, wie und was erklärt dieser Basteltipp:

Benötigtes Material:
- digitales Bild
- Papier

Werkzeug:
- Drucker

Der erste Schritt besteht in der Auswahl eines geeigneten Bildes. Dieses sollte neben einem ansprechenden Motiv auch eine gewisse Größe haben, da sonst das Endergebnis nicht gut aussieht. Die Ausmaße von 1024*768 Pixel sollte das Bild schon haben.

Ich habe für mich das folgende Bild ausgewählt. Das Motiv ist sicherlich Geschmackssache, aber mir gefällt es. Es ist eine JPEG-Grafik mit 1024*768 Pixeln.

Die Webseite des Rasterbator findest du unter http://homokaasu.org/rasterbator/. Dort kannst du auch einen Blick in die Gallery werfen und dir gerasterte Poster von anderen ansehen. Auf der Webseite kannst du dein Bild rastern lassen. Jedoch wirst du in eine Warteschleife eingereiht, was durchaus eine Weile dauern kann.

Auf der deutschen Rasterbator-Seite http://www.rasterbator.de.vu/ kannst du dir aber auch die Rasterbator Software herunterladen, die dein Bild lokal auf deinem PC umwandelt. Die Umwandlung dauert bei normalen Postergrößen bis zu 10 Minuten.

Zusätzlich muss – falls noch nicht vorhanden – das Microsoft .NET Framework auf der Webseite von Microsoft heruntergeladen werden, welches aber auch auf der deutschen Seite des Rasterbators verlinkt ist. Wenn du dir die Software dann heruntergeladen hast (installieren ist nicht erforderlich), dann kann es auch schon losgehen. Mehr auf der nächsten Seite:

Die Software besteht aus 5 aufeinanderfolgenden Schritten, in denen du einige Einstellungen machen kannst. Das Programm unterstüzt auch Deutsch. Somit wird die Handhabung natürlich kinderleicht. Auf der ersten Seite wählst du nur die gewünschte Sprache aus.

Danach kannst du im ersten Schritt deine Grafik auswählen.

Jetzt möchte der Rasterbator wissen, welche Papiergröße und welches Format du verwenden möchtest.

Der dritte Schritt dient zur Festlegung der Ausmaße des Posters. Hier ist probieren angesagt, denn im ungünstigen Falle kann es passieren, dass auf der letzten Spalte oder Zeile nur ein ganz dünner Rand bedruckt ist. Verwendet man aber eine andere Aufteilung oder wechselt zwischen Hoch- und Breitformat (auf der Vorseite), dann kommt es möglicherweise besser aus. In meinem Fall ist hier die rechte Spalte nicht ganz voll gedruckt. Mein Poster hat nun eine Ausdehnung von ca. 1,2 x 0,9 Meter.

Im vierten Schritt kannst du noch einige selbsterklärende Einstellungen vornehmen. Die Pixelgröße würde ich auf 2 oder 3 mm einstellen. Defaultmäßig steht sie auf 10 Millimeter. Damit wird das Poster aber zu grob für kleinere Räume. Kleinere Werte verursachen eine feinere Rasterung, allerdings steigt damit auch die Berechnungsdauer. Da mir ein Farblaserdrucker zur Verfügung stand, habe ich das Bild bei den Originalfarben belassen.

Jetzt kannst du noch einen Zielpfad festlegen. Die Software, wie auch die Internetseite geben ein PDF-File als Export aus. Dieses kann man bequem ausdrucken. Mein PDF ist ca. 40 MB groß geworden.

Und dann fängt das Programm an zu arbeiten. In den meisten Fällen sollte es unter einer Minute dauern, aber bei gewissen Einstellungen steigt die Zeit stark an.

Wenn es nun an den Ausdruck geht, solltest du noch folgendes beachten: Die meisten Drucker können nicht randlos drucken. Daher würde auf jedem Blatt des Posters ein gewisser Rand verloren gehen. Im Adobe Acrobat Reader, mit dem du das PDF öffnest, kannst du einstellen, dass der Seiteninhalt auf die Seite gestreckt wird. Dadurch wird der Ausdruck ein bisschen kleiner, aber dafür verlierst du nichts. Im Drucken-Dialog bei Acrobat Reader heißt diese Option “Shrink oversized pages to paper size”.

Dann habe ich den Drucker laufen lassen und nachdem er die 18 Seiten ausgedruckt hatte, begann ich damit, die unbedruckten Ränder jeder einzelnen Seite mit einem Schneidbrett abzuschneiden. Im Anschluss habe ich die Blätter von hinten mit Tesa-Film zusammengeklebt und das fertige Poster dann mit Reißzwecken an die Wand geheftet.

WIE SIE SEHEN SIND DAS MÄCHTIG VIELE SCHRITTE UND SEHR ZEITAUFWENDIG
also einfach foto hochladen und online bestellen. das poster ist am nächsten tag auch da und man braucht es dann einfach nur aufzuhänge

nähere informationen